Die genossenschaftliche Prüfungspflicht und somit auch die genossenschaftlichen Prüfungsverbände wurden 1889 zum Schutz der Genossenschaftsmitglieder  und Gläubiger im Genossenschaftsgesetz verankert.
1934 wurde das Genossenschaftsgesetz, durch die Einführung des Führerprinzips,
nach den Vorstellungen  der politischen Machthaber komplett umgebaut.  Die ökonomischeTeilnahme und Teilhabe der Genossen an ihrer Genossenschaft und somit auch die Transparenz wurden abgeschafft.
Die Autonomie und Unabhängigkeit der Genossenschaften wurden zum Fremdwort. Genossenschafen wurden zu Staatsbetrieben.   Systemrelevante Genossenschaften werden seit 1934 nach dem “top down Prinzip”, also von oben nach unten,  durch die Genossenschaftverbände gesteuert. Das Prinzip wurde nach 1945 auf dem Staatsgebiet der DDR und der BRD beigehalten, die Parallelen zum real existierenden Sozialismus  sind unverkennbar.   Ein traurigs Beispiel dafür sind die sogenannten Volks- und Raiffeisenbanken und die vom BVR vorgegebene Fusionspolitik.

Die nachstehenden  Verlinkungen mit den  GenoNachrichten sind nicht zwingend die Meinung  der Arbeitsgruppe DEGP-CoopGo. Die Beiträge sollen aber dazu beitragen den Genossenschaftsgedanken zur fördern.

2017 wurde in der Novelle des Genossenschaftsgesetz die Überprüfung der Erfüllung des genossenschaftlichen Förderauftrags noch einmal hervorgehoben.
Genossenschaften sind eine Rechtsform mit Tradition. Im Jahr  1869 wurde das Genossenschaftsgesetz im damaligen Preussen beschlossen und 1889 vom Deutschen Reich übernommen.
Die eingetragene Genossenschaft eG ist eine Rechtsform, vergleichbar mit der Aktiengesellschaft (AG) oder dem eingetragenen Verein e.V. Viele Rechtsvorschriften des Genossenschaftsgesetz (GenG) sind entweder an das AG-Recht oder an das Vereinsrecht angeknüpft.
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