Gesetzliche Pflichtprüfung 

Die gesetzliche Prüfungspflicht für Genossenschaften wird nicht von allen Genossenschaften nur als Vorteil gesehen. Wir nehmen diese Kritik durchaus sehr ernst, vor allem, wenn sich damit „Rechtsform-Nachteile“ verbinden würden. Deshalb schauen wir genau hin, welches „Risiko-Potenzial“ eine Genossenschaft hat. Denn genau dort lässt setzt die Kritik an. Eine gute Vorbereitung der Prüfung, hat ebenfalls Einfluss auf die Kosten.
Bei aller Kritik, eine Prüfung durch Verbände ist – bei mindestens gleicher Qualität – wesentlich preisgünstiger, wie Leistungen durch Wirtschaftsprüfer. Denn, die Gebühren legen die Mitglieder des Verbandes selbst fest!
Prüfungs-Testate sind für viele Genossenschaften alles andere als „hinderlich“, denn Mitglieder, Gläubiger – vor allem Banken – legt durchaus Wert darauf, unabhängige Testate (Prüfungsberichte) zu erhalten. Auch für das Ansprechen neuer Mitglieder kann die Prüfungspflicht durchaus vorteilhafte Argumente bringen …
Schließlich sind Genossenschaften die mit – weitem Abstand – insolvenzsicherste Rechtsform.  Könnte das vielleicht auch etwas mit „Prüfungspflicht“ zu tun haben?  
Und bei uns gilt der Grundsatz: Eine Prüfung sollte „Mehrwert“ für die Genossenschaft bringen. Ein solcher „Mehrwert“ wird von Genossenschaft zu Genossenschaft unterschiedlich sein. Schon ein Hinweis auf ein mögliches Förderprogramm kann viel mehr Wert sein, wie die Kosten einer Prüfung …
Bei Kleinstgenossenschaften haben wir sichergestellt, dass Prüfungskosten ganz sicher nicht dazu führen, deshalb auf die Gründung einer Genossenschaft zu verzichten oder diese in eine andere Rechtsform umzuwandeln …  
Sprechen Sie uns dazu an.
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